Biografie Pater Gereon Goldmann
   
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    25.10.1916
  *Karl Gereon Goldmann in Ziegenhain bei Fulda. Vater: Dr. Karl Goldmann, Tierarzt in Fulda. Mutter: Margarethe Goldmann. Sechs Brüder.
   
    26.10.1924
  Tod der Mutter. Prophezeiung der Schwester Solana und . Ablegung eines 20-jährigen Gebetsgelübdes.
Ende der 20-er Jahre: Erneute Heirat des Vaters mit Elisabeth, einer Schwester von Margarethe Goldmann. Weitere fünf Kinder, drei Brüder, zwei Schwestern.
   
    1931
    Umzug nach Köln.
Mitglied im von Jesuiten geleiteten kirchlichen Widerstand "Bund Neudeutschland".
   
    10.10.1936
  Eintritt in den Franziskanerorden.
   
    27.8.1939
    Abschluss des Philosophiestudiums.
   
 
   
    28.8.1939
    In die Wehrmacht eingezogen.
   
    1939
    Strafversetzung zur Waffen-SS.
   
    Winter 1940
  "Regenwurmlager" an der Front in Polen. Besuch Himmlers. Schriftliche Bestätigung der Religionsfreiheit und Gewährung des Besuches von Heiligen Messen.
   
    1941
    Besuch im KZ Dachau.
   
    1942
    Nach einer Auseinandersetzug mit Vorgesetzten Schreiben an Himmler. Himmler verfügt Rückversetzung zur Wehrmacht wegen "Untauglichkeit".
Beim Heimaturlaub Kontakt zur Widerstandgruppe des 20.7.1944. Kurierdienste nach Frankreich und Italien.
   
    15.9.1942
    Urteil des Kriegsgerichtes in Kassel: Wehrkraftzersetzung, Fronteinsatz in Russland.
   
    September 1943 - Winter 1943
  Verhaftung, strafversetzt nach Frankreich.
Versetzung an die Front in Sizilien.
   
    10.1.1944
  Audienz Pius XII, Erteilung der Sondervollmacht zur Priesterweihe.
   
    30.1.1944
    Gefangennahme auf Monte Cassino. Eingeliefert in Kriegsgefangenenlager in Marokko und Algerien.
   
    24.6.1944
    Priesterweihe in der Kirche "Notre Dame de Rivet" nahe eines Gefangenenlagers in Algerien.
   
    Ab August 1944
    Lagergeistlicher in Ksar-es-Souk, Marokko.
   
    Jahreswende 1945/1946
  Verhaftung und Transport in das Gefängnis der französischen Alliierten in Meknes, Marokko.
Todesurteil durch das Kriegsgericht: Ausgewiesener Nationalsozialist, Henker und/oder Leiter des KZ Dachau.
   
    27.2.1946
    Statt der Urteilsverstreckung durch Erschiessen, Begnadigung und neue Lagerhaft.
   
 
   
    1947
    Freilassung, Rückkehr nach Fulda.
   
    1948/1949
  Erneute Verhaftung und Verhandlung vor einem Kriegsgericht der amerikanischen Alliierten. Urteil: Einstellung des Verfahrens mangels Beweisen.
   
    1949-1953
    Einjähriges Studium der Theologie.
Seelsorgerische Tätigkeit, Schwerpunkt: Jugendarbeit.
   
   
    25.1.1954
  Abflug nach Japan, Leiter der Pfarrei St.Elisabeth in Tokio, Itabashi-Ku.
   
    1954-1961
  Lumpensammler-Tätigkeit, Gründung der "Lumpensammler-Studienstiftung".
   
    1965
  Verleihung des "Ordens für guten Taten".
   
    1954-1975
  Bau von Kirchen, Heimen, Krankenhäusern, Sozialstationen, Sozialer Wohnungsbau, Sammlungen, Aufbau eines Sozialdienstes aus Spendengeldern. Vermittlung von zinslosen Darlehen an Bedürftige. Seelsorgerische Arbeit mit Taufen, Priesterweihen, Vorträgen und Predigten in ganz Japan. Pilgerreisen nach Israel, Europa.
   
    Ab 1965-1994
  Bau von Heimen, Kirchen, Klöstern, Krankenhäusern, Stationen für die Missionsprovinz der Karmeliter in Kerala, Südindien.
   
    1974
    Rückflug nach Fulda auf Anordnung der Ordensoberen.
   
    1975
  Gründung des "St.Gregorius-Instituts für Kirchenmusik und Liturgie" in Tokio.
   
    26.9.1979
  Einweihung des Kirchenmusikinstitutes, Übernahme der Institutsleitung, Abgabe der Pfarrei St.Elisabeth an einen japanischen Nachfolger.
   
    1993
  Besuch des japanischen Kaiserpaares als Anerkennung für seine Sozialarbeit in dem von ihm gegründeten Kinderheim St.Maria.
   
 
   
    25.1.1994
    Nach schwerer Krankheit Nottransport zurück nach Fulda.
   
  Lebt im Mutterkloster der Franziskaner in Fulda.
26.7.2003
   
 
   
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